Liebherr Hausgeräte Lienz GmbH

Fakten

Hauptsitz
Lienz in Osttirol

Weltweit
130 Gesellschaften in 50 Ländern

Gründungsjahr
1980

Mitarbeiterzahl
Tirol: 1.400, weltweit: 43.000

Umsatz im Geschäftsjahr 2017
930 Mio. €

Produktionsbereiche
Kühl- und Gefriergeräte

Tätigkeitsfelder
Entwicklung, Kaufmännischer Bereich, Produktion, Vertrieb

Gesuchte Praxisbereiche
in sämtlichen Bereichen


Benefits

Werkskantine mit Zuschuss, Fahrtkostenzuschuss, kollekt. Zusatzversicherung, betriebl. Gesundheitsförderung, Sportgemeinschaft, Aus- & Weiterbildung


Qualität, Design und Innovation aus Lienz

1954 wurde die Produktesparte Liebherr-Hausgeräte durch Dr.-Ing. E.h. Hans Liebherr am Standort Ochsenhausen (Deutschland) gegründet. Seit mehr als 63 Jahren ist Liebherr Hausgeräte Premiumhersteller innovativer Kühl- und Gefriergeräte sowohl für Haushalt als auch den gewerblichen Gebrauch. Das Unternehmen gehört mit einer Jahresproduktion von über 2,2 Millionen Geräten und einem Umsatz von 930 Mio. Euro im Jahr 2017 zu den führenden europäischen Premium Anbietern. Kühl- und Gefriergeräte von Liebherr stehen seit Jahrzehnten für Qualität, Zuverlässigkeit und eine lange Lebensdauer.

Liebherr Lienz:
Im Jahr 1980 gründete die Firmengruppe Liebherr in Lienz die Liebherr-Hausgeräte Lienz GmbH. Auf dem 210.000 m² großen Areal der Produktionsgesellschaft, die neben drei weiteren Fertigungsstandorten in Deutschland, Bulgarien und Malaysia zur Liebherr-Sparte Hausgeräte gehören, werden hochwertige Kühl- und Gefriergeräte, hergestellt. Lienz ist innerhalb der auf Gewerbegeräte spezialisierte Standort. Mit über 1.325 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer Jahresproduktion von rund 470.000 Geräten gehört das Werk im Bundesland Tirol zu den führenden europäischen Anbietern im Bereich Kühlen- und Gefrieren.

Die Erfolgsgeschichte:
Die Erfolgsgeschichte der Firmengruppe Liebherr ist untrennbar mit der Person ihres Gründers verbunden. Es ist die Geschichte von Hans Liebherr, einem gelernten Baumeister, unermüdlichen Tüftler, pragmatischen Geschäftsmann und erfolgreichen Pionierunternehmer. Die Erfindung des mobilen Turmdrehkrans ist zugleich die Geburtsstunde des Unternehmens. Innerhalb des ersten Jahrzehnts entwickelt sich die kleine Baufirma zu einem etablierten Hersteller von Baumaschinen und vielen weiteren technisch anspruchsvollen Produkten.
Wenn wir jetzt zu den Hausgeräten schauen, stellen sich viele die Frage, wie kommt man von Baumaschinen zu Kühlschränken: Bei Hans Liebherr waren es gelegentlich persönliche Kontakte, die Impulse für neue Geschäftsfelder geben haben. Über den Filialleiter seiner Hausbank erfährt er von einem zum Verkauf stehenden Kühlschrankwerk. Bei der Beschäftigung mit dem Produkt, den Verkaufszahlen und den Märkten erkennt Hans Liebherr das enorme Potenzial der Geräte. Zu dieser Zeit besitzt lediglich jeder zehnte bundesdeutsche Haushalt einen Kühlschrank – und mit dem Wirtschaftswachstum steigt die Nachfrage. Hans Liebherr entscheidet sich gegen den Firmenkauf und setzt auf eigene Produktionsanlagen am süddeutschen Standort Ochsenhausen. 1954 wird dort der erste Kühlschrank gefertigt und bereits ein Jahr später beginnt die Serienproduktion.

Ausschlaggebend für unseren Erfolg ist unter anderem unsere Innovationskraft!
Die Entwicklung neuer Produk­te und die ständige Weiterentwicklung des Bestehenden haben bei uns schon immer einen ganz be­sonderen Stellenwert. Wir haben unseren Blick sehr stark auf die Zukunft und die für relevanten Themengebiete ausgerichtet. Wir versuchen dabei bewusst einen 10-Jahres Forecast zu erarbeiten, um zukunftsweisende Technologien und Marktveränderungen schon früh zu erkennen und passende Strategien darauf aufbauend zu erarbeiten. Essentiell ist dabei die Verschränkung der Markt-, Konsumenten- und Technologiesicht, die in ihrem Schnittpunkt zu neuen Ideen und Entwicklungsszenarien für Liebherr führt. Darauf aufbauend haben wir einen Innovationsprozess im Unternehmen verankert, mit dessen Hilfe wir neue Impulse, Ideen und Projekte transparent vorantreiben und konsequent abarbeiten können.

Energieeffizienz und Umweltschutz als Kernkompetenz!
Mit einem umfangreichen Programm an energieeffizienten Kühl- und Gefriergeräten tragen wir auch aktiv zum Umweltschutz bei. Bereits im Jahr 1993 haben wir als weltweit erster Serienhersteller unsere Produktion auf umweltfreundliche Cyclo-Pentan getriebene PUR-Hartschaum-Isolierungen umgestellt. Zudem stellten wir als erstes Unternehmen unser gesamtes Programm an Kühl- und Gefriergeräten auf die umweltfreundlichen Kältemittel R 290 und R 600a um. Diese sind FCKW-/FKW-frei und haben keinerlei schädliche Einflüsse auf die Ozonschicht sowie auf den damit verbundenen Treibhauseffekt. Zudem senken hocheffiziente Kältekomponenten den Energieverbrauch der Geräte erheblich, was unsere Kunden am eigenen Geldbeutel positiv spüren.

Forschung und Entwicklung:
Seit unserer Gründung verfügen wir über eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die kontinuierlich erweitert und ausgebaut wird. Besonders im Bereich der Gewerbegeräte, Weinschränke und Supermarkttruhen ist unser Standort der Gewerbespezialist in dieser Sparte. Nicht umsonst überzeugen Kühl- und Gefriergeräte unsere Kunden durch ihre hohe Lebensdauer und solide Funktionalität. Um diese zu gewährleisten, unterziehen wir in Tests alle Geräte-Komponenten extremen Belastungen. Dadurch sichern wir die Qualität immer wieder aufs Neue, um den Anforderungen unserer Kunden an unsere Produkte gerecht zu werden.

Innovation:
Wir haben bei uns im Unternehmen ein strategisches Innovationsmanagement installiert, dessen Blick fokussiert in die Zukunft gerichtet ist und uns mit neuen Themen, Möglichkeiten, Konzepten und Szenarien begeistert. Diese Abteilung erlaubt es uns, neue Ansätze und grobe Konzepte frühzeitig auszuprobieren und innovative Ideen in die Realität umzusetzen. Als konkretes Beispiel können Sie sich folgendes vorstellen: Ein Mitarbeiter gibt eine neue Produktidee in unserem Ideenmanagement ein oder bespricht diese persönlich mit unserem Ideenmanager. Danach wir die Idee kurz geprüft, ob es eine ähnliche oder gleiche Idee schon mal gegeben hat. Anschließend wird die Idee unseren Leitstrahlscout (= unseren internen Technologie- und Marktexperten) zur Begutachtung weitergeleitet. Fällt das Fachgutachten positiv aus und ist die Idee für Liebherr interessant, wird sie zeitnah einem kleinen Entscheidungsgremium final vorgestellt und über die Umsetzung entschieden sowie entsprechende Ressourcen zur Ausführung (= Personal, Budget, Zeit) bereitgestellt.

Welchen Stellenwert hat die Sparte Hausgeräte?
Die Sparte Hausgeräte erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von 930 Mio. €. Dies entspricht einem Plus von 32 Mio. € oder 3,6 % im Vergleich zum Vorjahr.
In Westeuropa bewegte sich der Umsatz 2017 auf Vorjahresniveau.

Was tut Liebherr selbst im Bereich Ausbildung?
Der entscheidende Faktor, den wir dem Fachkräftemangel entgegenhalten, ist für uns die eigene betriebliche Ausbildung. So bilden wir unsere eigenen Fachkräfte aus und tun alles dafür, dass die Menschen gerne zu uns kommen, um mit Leidenschaft unsere Produkte tagtäglich im Sinne unserer Kunden zu verbessern. Deshalb bilden wir bereits seit über 30 Jahren erfolgreich junge Menschen aus. Mehr als 150 Nachwuchskräfte absolvierten hier seit 1985 ihre Lehre. Das Konzept des Herstellers für Kühl- und Gefriergeräte zeichnet sich durch eine umfassende Grundausbildung, zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten wie Doppel-Lehren oder das Programm „Lehre und Matura“ sowie ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld aus.

Auch die Tiroler Wirtschaftskammer veranstaltet jährlich Lehrlingswettbewerbe an denen interessierte Lehrlinge aus dem 2. und 3. Lehrjahr teilnehmen können. Dabei wird die Gelegenheit geboten, Berufskenntnisse und Fähigkeiten schon während der Lehre unter Beweis zu stellen und sich mit anderen Teilnehmern zu messen. Ebenso bietet der Wettbewerb den Lehrlingen den Vorteil des Trainings auf die Lehrabschlussprüfung: Das Selbstvertrauen wird gefestigt und der Wettbewerbsteilnehmer wird zur Lehrabschlussprüfung mit größerer Erfahrung und Sicherheit antreten. Im Jahr 2017 haben mehrere Lehrlinge der Liebherr-Hausgeräte Lienz GmbH bei dem TyrolSkills Lehrlingswettbewerb der Metalltechniker teilgenommen. Aufgrund der gezeigten Leistungen konnten 5 unserer Lehrlinge wieder ausgezeichnete Platzierungen erreichen.
Liebherr nutzt zusätzlich auch Chancen und Möglichkeiten die sich im Raum bieten. So konnten im Rahmen der Langen Nacht der Forschung Besucherinnen und Besucher bei einer Führung spannende Produkte aus dem Hause Liebherr kennenlernen. Dabei hat sich die Gelegenheit geboten, einen Blick hinter die Kulissen unseres traditionsreichen Familienunternehmens zu werfen. Die Lange Nacht der Forschung hat bereits zum achten Mal in ganz Österreich stattgefunden und richtet sich an alle Bevölkerungsschichten und Altersklassen. Ziel der Veranstaltung ist es, einer breiten Öffentlichkeit Technologien auf verständliche und unterhaltsame Weise zu präsentieren. Neben Universitäten, pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen und außeruniversitären Einrichtungen beteiligen sich vor allem Unternehmen aus ganz Österreich an der einzigartigen Veranstaltung.

Seit dem Wintersemester 2016 wird auch am Standort in Lienz ein Bachelorstudium angeboten, um Osttirol auch in den Campus Tirol, der miteinander vernetzten Tiroler Hochschulen aufzunehmen. Auch das Universitätsstudium in Lienz bietet den StudentInnen gute Ausbildungsmöglichkeiten und sorgt dafür, dass die regionalen Betriebe gestärkt werden. Auch für uns als Arbeitgeber bietet es eine gute Möglichkeit, dass sich qualifizierter MitarbeiterInnen für die Region begeistern.

Was tut Liebherr im Bereich Gesundheitsförderung?
Die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) bei der Liebherr-Hausgeräte Lienz GmbH wird seit vielen Jahren gefördert und gelebt. Für diese Leistungen wurde wir im letzten Jahr auch ausgezeichnet. Im Rahmen einer Veranstaltung der Tiroler Gebietskrankenkasse in Innsbruck wurde uns das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung verliehen. Bereits in unseren den Grundwerten ist festgehalten, dass die Mitarbeiter den Schlüssel zum Erfolg darstellen und das Unternehmen u.a. speziell auf ein gesundes Arbeitsumfeld Wert legt. Die betriebliche Gesundheitsförderung ist daher ein Basiselement der Personalstrategie und es werden laufend zielgerichtete Aktivitäten zur Erhaltung der Gesundheit und der Arbeitsfähigkeit umgesetzt. Das ganzheitliche Konzept der betrieblichen Gesundheitsförderung orientiert sich an den Handlungsfeldern Arbeitsumgebung, Unternehmensführung, professionelle berufliche Kompetenz und am Menschen mit seiner körperlichen und psychischen Gesundheit.
Zu diesen Handlungsfeldern wurden eine Vielzahl von Maßnahmen vom Augentraining über Ernährungsvorträge, Einführung eines Vitalmenüs, moderne ergonomische Einrichtungen wie höhenverstellbare Tische samt Hebevorrichtungen bis hin zu Nichtraucherseminaren, etc. durchgeführt. Spezielles Augenmerk bei Liebherr wird auch auf kontinuierliche Weiterbildung in Fach- Methoden- und Sozialkompetenz aller Mitarbeiter gelegt. Sehr viel wurde in Lienz auch in die Einführung der Leitlinien für erfolgreiche Zusammenarbeit sowie in innovative Ausbildung aller Führungskräfte investiert. Für die vorbildliche Integration von BGF nach den Qualitätskriterien des Europäischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung wurde der Liebherr-Hausgeräte Lienz GmbH das Gütesiegel 2017-2019 verliehen.


Bildrechte: © Liebherr Hausgeräte Lienz GmbH


Kontakt

Anschrift
Liebherr Hausgeräte Lienz GmbH, Dr.-Hans-Liebherr-Straße 1, 9900 Lienz, Österreich

Ansprechpartnerin
Sylvana Wolsegger
Tel.: +43 50809 21137
Mail: [email protected]

Bewerbungsform
E-Mail, Post, online: https://www.liebherr.com/de/aut/karriere/offene-stellen/offene-stellen.html

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