KI-gestützte Kommunikation: Warum Chatbots?

Die IV-Tirol lud zum Thema “Chatbots und KI-gestützte Kommunkation für Unternehmen”

Frederik Schröder, GF von knowhere GmbH, erklärte den interessierten Teilnehmern, warum die KI-gestützte Kommunikation mit Lieferanten und Kunden immer wichtiger werde. Laut Studien würden 64 Prozent der Befragten lieber mit Unternehmen chaten als telefonieren. Bei Anfragen müssten Kunden oftmals bis zu 84 Stunden auf eine Antwort warten. Die digitale user experience mit Unternehmen sei schlecht.

“80% der Fragen sind wiederkehrend. Die Lösungsformel liegt also auf der Hand”, so Schröder. Die Verfügbarkeit über Chatkanäle, die Notwendigkeit direkter Antworten auf repeititve Frage, das alles werde für Unternehmen zum unverzichtbaren Kundenservice. 53% der Befragten würden laut Studie eher kaufen, wenn sie sich im Vorfeld über einen Chat informieren könnten.

Dialog Maschine Kunde

Alexander Wahler, CEO von Onlim in Telfs: “Intelligente Sprachassistenten und Chatbots werden in wenigen Jahren für jedes Unternehmen ein ganz normaler Weg sein, mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren.” Sein Unternehmen, ein Spin-Off der Universität Innsbruck, bietet KI-basierte Chatbots und Sprachassistenten an.

Wahler ist davon überzeugt, dass Unternehmen längst vor der Herausforderung der Wahl des richtigen Kanals stünden. Auch die Aufbereitung der Inhalte und Daten für Kundenanfragen in natürlicher Sprache müssen bewältigt werden. Es gehe um kurze Wartezeiten bei Kundenanfragen, um eine enorme Reduktion von Kosten. Unternehmen müssten besser kommunizieren – 24 Stunden und sieben Tage die Woche. Es gehe um strukturierte maschinenlesbare Daten, um permanente Verfügbarkeit und die rasche Vermittlung von Informationen. Im Industrie-, Tourismus- aber auch im Finanzbereich gehöre der lernende KI-Chatbot immer mehr zum betrieblichen Alltag.

Bild: Frederik Schröder, GF von knowhere (l.) und Alexander Wahler, CEO von Onlim (r.)